one browser to rule tham all?

Posted by crux on January 18, 2007

huch, da hat mich dion aber erschreckt.

in a surprise move, they have created Microsoft Firefox 2007 that mimics a lot of features from Mozilla Firefox.MS Firefox

soweit sind wir also schon. Nach dem ersten Schreck allerdings und einem kurzen Blick über die Seite sortiert sich die Welt jedoch schnell wieder ins gewohnte.

have fun

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Aus für Amateure

Posted by crux on January 17, 2007

Die Niederländer legen die Latte mächtig hoch in Sachen Webenwicklung. Peter Paul Koch berichtet über das neue Accessebilty Gesetz in Holland. Auf Quirksmode schreibt er schon seit Jahren für geordnetet Verhältnisse im Sachen CSS, HTML und Javascript. Er war einer der ersten, bei dem ich systematische Lösungen gefunden habe, die sich wohltuend von den cut-copy-paste Orgien der unzähligen Cargo-Cult Adepten abhob.

Das Gesetz ist zwar schon seit letztem Jahr in Kraft, aber wer liest sowas denn schon? Wie kann man auch ahnen das die Leute was von ihrem Handwerk verstehen und Regeln wie die folgenden festlegen:

  • valid HTML 4.01 or XHTML 1.0
  • CSS and semantic HTML and separation of structure and presentation
  • progressive enhancement
  • the W3C DOM (instead of the old Microsoft document.all)
  • meaningful values of class and id
  • meaningful alt attributes on all images

Und das gilt wohlgemerkt:

As of 1 September last year, every website built for a government agency is required by law to use [die so festgelegten Regeln]

, und von denen gibt es 125! In der Konsequenz bedeutet das die Vertreibung der Armateure aus dem Geschaeft mit öffentlichen Webseiten. Zum anderen aber macht es die Produktion teurer und Regierungen sind auch nur Kunden die am Ende immer Geld sparen wollen/müssen. Da per Gesetz aber alle bestehenden Regierungsseiten bis 2011 entsprechend angepasst werden müssen entsteht auf jeden Fall ein lukrativer Markt. Auf diese Weise werden qualifizierte Leute gefördert und der gesamten Branche ein Qualifizierungsanreiz aller erster Güte gegeben. Und Qualität ist ja noch immer das beste Geschäft, PPK auf jeden Fall scheint sich zu freuen. Volkswirtschaftlich ist Qualifikation in Zeiten der Globalisierung sicher eine probates Mittel für ein an natürlichen Rohstoffen ja so reiches Land wie Holland. Davon sollte man lernen.

Und nun, wer Traute hat, der kann sich ja mal selbst versuchen. Ich weiss nicht welcher Affe mich geritten hat die full flash version der neuen Homepage meines Arbeitgebers zu checken, aber hey! Die 80% können sich sehen lassen, dass ist deutlich besser als die 58% für das Posting auf Ajaxian zu dem Artikel in Quirksmode, und das ist ja schliesslich das Zentralorgan des Web2.0.

My personal favorite: “meaningful values of class and id", ganz, ganz großartig, nachdem ich heute mal wieder rätsend darüber saß wofür wohl “pb-id” stehen mag.

cheers

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23C3 Bericht aus Japan

Posted by joe.sixpack on January 14, 2007

In einer Videonachlese berichtet Blog TV aus Japan mit fünf kurzen Filmem vom 23. Chaos Computer Club  Kongress in Berlin. Wer Japanisch kann, mag sich informieren, aber auch ohne Sprachkenntnisse finde ich es immer sehenswert die eigene Stadt durch die Augen des Fremden zu sehen. Und irgentwo dazwischen kann, wer nicht blinzelt, auch entdecken, wie ich die Viewer zu Blog TV begrüße.

DRM will die, die, die!

Posted by joe.sixpack on January 10, 2007

As a kind of follow-up to my AllOfMp3 posting you might like to check the as always insightful

The Inevitable Death of DRM


analysis on techcrunch.

…most of the recent market signs suggest that the eventual demise of DRM is inevitable. Consumers are more frustrated than ever that certain file types are playable only on certain devices. The only real questions are when, and will it be replaced…


Die Zeichen mehren sich, wer hätte das geglaubt. Obwohl, wir wollen den Tag nicht vor dem Abend lohnen. Mann wird sehen, und Musicload wird sicher bis zum Schluss wie ein Fels in der Brandung stehen.

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Bloomstreet, StudiVZ vom Medienkonzern

Posted by joe.sixpack on January 10, 2007

“Geschafft…”

soeben erreicht mich die Bestätigung meiner Betaanmeldung bei Bloomstreet. Bloomstreet? Häh? Was ist das denn? Tja, weiss ich auch noch nicht, die Mail war leider bloß die Ankündigung des baldigen Versandes der Betaeinladungen. Seltsames Verfahren, aber nun gut. Ausserdem fällt auf, dass die aktuelle Landingpage aus einem einzigen grossen Bild besteht und danach das ganze auch sehr nach Flash-only aussieht. Nicht mehr so ganz zeitgmemäß würde ich sagen.

 

Wer sich jetzt fragt, warum das überhaupt erwähnenswert ist, dem sei verraten, daß Bloomberg eine heimlich still und leise Aktion der Bertelsmann Group ist. Zwei Deutsche Konzerne also, mit unterschiedlichem Ansatz. Holtzbrink entscheidet sich nach amerikanischem Vorbild die größte(?) deutsche Studentcommunity einfach zu kaufen, wogegen Bertelsmann es sich lieber selber macht. Mal sehen welcher Ansatz erfolgreich ist. Die konspirative Opening Party in einer Berliner Abbruchvilla kurz vor Weihnachten jedenfalls fiel auf jeden Fall schonmal als plumpe Simulation trashclublastiger Westberliner Wendezeiten auf, die anwesende Jugend wird es nicht erkannt  und/oder gestöhrt haben. Wenn aber die Website eine ebensolche blutleere  Kopie amerikanischer und sonstiger Vorbilder wird, dann sind Zweifel angebracht. Mein Tipp daher: StudiVZ schlägt Bloomberg 4:1 (steigt aber trotzdem in die zweite Liga ab).


cheers

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no more thing

Posted by joe.sixpack on January 10, 2007

Tja, vorbei, aus, Ende. Ganz großer Mist. Die legendäre “one more thing” Keynote Show von Steven Jobs ist zu einer Vorankündigungsveranstaltung zusammengeschrumpft. Das seit Jahren anorakelte Telefon wird tatsächlich gebaut, und wird wahrscheinlich ganz, ganz toll. Schön, ich ich freu mich, aber das ist alles Zukunft, Juni 2007! Und das auch nur in den USA! In Europa muss ich bis Weihnachten warten. Und Asien? 2008! In Worten zweitausendundacht! Die werden sicher geduldig warten bis dahin, dass kennen wir ja so nicht anders aus Asien.

Was soll das? Was kommt als nächstes? Die Ankündigung von Holoprojektoren für die CES 2011? Das iPhone ist klasse, keine Frage, aber ich brauche jetzt ein neues Telefon und nicht Weihnachten, das war nämlich gerade erst, hey Leute, wir haben gerade mal den 9. Januar! Schade. Wenn Steve so weiter macht, wird er den Vertrauensvorsprung, den sich Apple nach langen Jahren mühsam wieder aufgebaut hat, auch wieder verlieren. Genau wie sie damals erst alles erfunden haben und dann aber die Welt/den Markt für 10 Jahre dem Evil Empire überlassen musten. Das möchte ich wirklich nicht nochmals erleben, war ´ne finstere Zeit.

http://www.freeimagehosting.net/uploads/bc78cac59d.jpg
Und was mache ich jetzt 10 Monate ohne Telefon? Keine Ahnung, Fernsehn gucken vieleicht? Hm, auch erst ab Februar(und das dann auch noch bei einem Umrechnungskurs von 1:1 von Doller zu Euro). Müssen wir uns in der Zwischenzeit eben mit Zune Späßchen die Zeit vertreiben, zum Glück ist diesbzüglich verlass auf Onkel Bill.

have fun

ruby declared programming language of year 2006!

Posted by joe.sixpack on January 05, 2007

see for yourself on the TIOBE index.

Java, c/c++, PHP, Perl, C#, Python and Javascript are still ahead but non of the other languages gained a whopping 11 positions and Ruby is now in the Top10. Where will ’007 lead us? seven? five? Ruby is mainstream now.

UPDATE: thank you for the screenshot:

tiobe-2007.png

Widgets, widgets, widgets everywhere!

Posted by joe.sixpack on January 05, 2007


Widgets sind der Hit der Stunde. Das hat der ein oder andere ja sicher schon mitbekommen(wenn er die letzten monate nicht unter einem Stein verbracht hat). Nachdem die versprochene Wiederverwendbarkeit der Java Enterprise Architekturen ja nicht wirklich eingetreten ist und nun die Rebellen schon den Sieg über den zur Rettung gerufenen WS Todestern erklären, findet alldieweil die Vision der verteilten Systeme unterdessen ihre Erfüllung im unternehmerischen Pragmatismus der Web2.0 Mash-ups. Diese wiederum konstituieren sich zusehends über generische, hier-klicken-kein-coding Angeboten von immer mehr Widget Anbietern. Sogar eine eigene Konferenz zum Thema wurde schon abgehalten.

Obige Umfrage hab ich mir auf http://www.majikwidget.com in zwei minuten zusammengeklickt, inklusive Registrierung. Dort bekommt man eine handvoll Widgets, und pro Verwendung verlangen sie einen Credit, wobei die 25 Gratiscredits aus der Registrierung erstmal reichen werden. 24 Polls to go!

Blogpimping leichtgemacht! Die Web1.x Lieferanten und ihre Consultants werden nicht mehr gebraucht.

Und wer nun noch weiss von wem die Frage stammt bekommt einen extra-bonus.

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Hohe Kopfprämie für Studies

Posted by crux on January 04, 2007

Wie auf Spiegel Online nachzulesen war: Holtzbrinck schnappt sich StudiVZ. Die Mergers & Aquisition Manie hat Deutschland erreicht. Für angebliche 100Millionen Euro hat die Samwer Brüder gewuppte Firma den Besitzter gewechselt. Herzlichen Glückwunsch kann man da nur sagen, man sollte meinen die Samwers bräuchten eigentlich kein Geld mehr nach Alando, Ebay, Samba und nun StudieVZ. Und auch unsere amerikanischen Freunde berichten schon, über unser kleines german facebook Derivat, natürlich nicht unbegleitet von hämischen Kommentaren. Wie immer sind meine Informtionen natürlich bloße Spekulation und ich weiss nichts und kenne niemanden der was weiss. Lassen wir uns doch mal kurz ein bisschen mit den Grundrechenarten spielen. Wenn ich es recht entsinne hat Rupert Murdoch 900Millionen Dollar für MySpace bezahlt. Das sind ca. 688.284 Million Euro. Bei 60.000.000 Millionen gesignten Usern zu dem Zeitpunkt sind das 12 Euro pro Nase. Wenn ich nun die 1 Millioen User von StudieVZ mit den 100 Millionen von Holzbrink verrechne komme ich auf 100 Euro pro Student. Daraus ergibt sich das ein deutscher Student 8.3 mal mehr wert ist als eine MySpace Nase. Unter diesem Gesichtspunkt war die 900Millionen USD MySpace Aquisition ein echtes Schnäppchen, wer hätte das gedacht, besser gut geklaut als schlecht erfunden möchte man da sagen. Diese deutschen Medienmanager sind doch echte Blicker. Man erinnert sich, schon die Napster Transaktion war ja ein totaler Knaller, für insgesammt kaum 100 Millionen USD konnte sich damals Bertelsman die totale Kontrolle über den ehemals disruptiven Tauschbörsen Markteinsteiger sichern. Und dank “Bertelsmann plans to introduce … the Bing Crosby Jewish Holiday Collection, Barry Manilow Sings the Blues, Kenny G. meets P. Diddy, Glenn Miller Verve Pipe, and Deepak Chopra Non-Stop Dancing among others. “ war der der deal sicher auch schon kurze Zeit später amortisiert. Und demächst an dieser Stelle rechnen wir dann mal das unvermeidliche YouTube durch und wenn ich Langeweile habe versuch ich mal die VoiceStreams Übernahme der Deutschen Telekom nachzuvollziehen. Ich habe wage in Erinnerung das Ron Sommer damals 12.000 DM aka 6000 Euro pro Kopf gezahlt hat. Das kann doch gar nicht sein? oder?

UPDATE: ich konnt’s nicht lassen und hab mal nachgesehen, VoiceStream/Telekom Übernahme: 23,9 Milliarden USD bei 2.3 Millioen Kunden macht eine Kopfprämie von 10400 USD, aka 8000 Euro. Was sagt uns das? Eindeutig, in Sachen Übernahme ist noch reichlich Luft nach oben. Also fleissig rein in die Web2.0 Aktien!

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webdav-exporter ruby gem: serve files from the commandline

Posted by joe.sixpack on January 01, 2007

I finally got around packing my WebDAV experiments into a gem to put it on rubyforge for easy deployments. sudo gem install webdav-exporter should do.

What it does is to install an executable ruby script by which you can start-up a webdav fileserver right from your comandline with no need for further setup.

WARNING: this is super alpha! tested on my macbook only!

webdav-exporter.rb ~/taxi

for example will export the taxi folder in your home directory. The webdav-exporter gem is build on top or Tatsuki Sugiura WEBrick WebDAV handler gem(gem install webrick-webdav), which in turn builds on top of the ruby build-in webrick server.

I tricked the webdav servlet into claiming DAV2 protocol compliance. This was to make writable mounts on my mac possible. With DAV1 and no LOCK method implementation my mac osx refused to mount the exported files as writable, and without writable mounts the whole webdav is not worth the efforts of course.


def do_OPTIONS(req, res)
super
res["DAV"] = "1,2"
end

def do_LOCK(req, res)
res.body << "<XXX-#{Time.now.to_s}/>"
end

you see what i mean with tricked, but this is actually quite ok for 1. it works on my macbook, 2. it gets me rid of the annoying errors when not having a do_LOCK method at all and 3. the webdav rails plugin does actually not do any better concerning the LOCK implementation.

So, no need starting a rails app or talk to your sysad for easy filesharing any more. The server does HTTPS only and for the default 443 port you need root permissions. For the SSL stuff all credits go to Gabriele Marrone with whom i did discuss the issue on the ruby forum.

WebDAV was such a nice idea but i guess it was the greed in the cooperate computer industry which rendered this technology practically useless. Hardly any two implementations are compatible. If you wonder why i tricked the implementation instead of implementing it, go check out the WebDAV RFC, it is a disaster and i could not make sense of it(was not willing to waste my time on it). We are dwarfs standing on the shoulder of giants and with this gem i could make it working for me. If it works for you tell me, it not tell me also.

happy new year and have a lot of fun